How To Espresso - at home

Aktualisiert: Feb 11

How to Espresso - at home


Deinen Espresso kannst du zuhause auf unterschiedliche Weisen zubereiten. Hier findest du einen kurzen Überblick an Zubereitungstipps für die Herdkanne und die Siebträgermaschine.



Die Herdkanne.

Bereitest du deinen Espresso mit der Herdkanne zu, solltest du ein paar Schritte beachten, damit dein Kaffee nicht verbrannt und bitter schmeckt. Beginne damit, das Wasser in einem Wasserkocher zu erhitzen. Das ist wichtig, damit die Kanne nicht zu heiß wird und das Kaffeepulver so nicht verbrennt. Befülle das Kännchen bis knapp unter dem Überdruckventil mit dem Wasser. Nachdem du das Sieb eingesetzt hast, kannst du es locker mit Kaffeepulver bis zum Rand befüllen - dieses sollte mittel bis fein gemahlen sein. Dann kannst du das Kännchen auf den Herd stellen, um alte Rückstände auszuspülen.

Sobald du das kochende Sprudelgeräusch hörst, nimmst du die Kanne vom Herd. Durch die restliche Hitze steigt auch das restliche Wasser noch hoch. Nimmst du das Kännchen zu Spät vom Herd kann der Kaffee ebenfalls verbrannt schmecken. Bei der Herdkanne hast du etwas weniger Spielraum, um den Geschmack zu beeinflussen. Dennoch kannst du beim Mahlgrad etwas rumspielen - ist der Kaffee zu bitter kannst du den Kaffee etwas gröber mahlen, ist er zu sauer kannst du ihn etwas feiner mahlen.




Die Siebträger.

Disclaimer: Diese Anleitung bezieht sich auf einfache Espresso-Siebträgermaschinen und keine professionellen Geräte.

Das Problem mit den meisten einfachen Siebträgermaschinen ist die geringe Kontrolle über Druck und Temperatur. Dennoch kannst du ein paar Dinge beachten um den Umgang mit deiner Maschine zuhause zu optimieren. Für die Zubereitung brauchst du fein gemahlenen Kaffee. Achte beim Befüllen des Siebträgers auf eine gleichmäßige Verteilung des Kaffees. Befülle den Siebträger mit einem kleinen Haufen in der Mitte. Für einen Doppelte Espresso-Shot benötigst du etwa 16-19g - jedoch kommt die Menge auf dein Siebträger Modell an. Kleinere Heim-Espressomaschinen haben meist ein Fassungsvermögen von 7g (Single Espresso) und 14g (Double Espresso). Hier ist wichtig, dass du entsprechend der Kaffeemenge auch die Wassermenge in den nächsten Schritten beachtest. Presse das Pulver gleichmäßig an - hierfür verwendest du am besten keinen Plastik Tamper sondern einen etwas schwereren aus Metall. Wichtig ist, dass du hier das Pulver gleichmäßig und fest andrückst. Da die meisten kleineren Maschinen nicht sehr viel Druck aufbauen können, solltest du nicht zu viel Druck aufwenden - ansonsten kann das Wasser nicht durchfließen. Bevor du den Siebträger in die Maschine einsetzt kannst du kurz Wasser durchlaufen lassen - um alte Rückstände auszuspülen. Dann kannst du den Siebträger einsetzten und deinen Espresso ziehen. Dabei sollte der Kaffee in etwa 22-30 Sekunden durchlaufen. Falls du eine Waage hast, die mit der Tasse unter den Siebträger passt, kannst du dadurch ebenfalls die Menge des Kaffees überprüfen. Dabei gilt die Regel 1:2 - das bedeutet, dass die doppelte Menge Kaffee zum Pulver raus kommt. 16g Kaffeepulver ergeben also 32g Espresso.

Wie kannst du den Geschmack beeinflussen? - Änderungen in den verschiedenen Parametern Mahlgrad, Wasserdruck, Wassermenge, Durchlaufzeit des Wassers, Anpressdruck oder Kaffeemenge beeinflussen den Geschmack des Kaffees. Besonders bei professionellen Siebträgermaschinen kannst du durch die Überprüfung verschiedener Parameter den Geschmack des Espressos kontrolliert beeinflussen. Aber auch bei kleineren Maschinen kannst du ein bisschen herumexperimentieren um den Kaffeegeschmack an deine Vorlieben anzupassen.


Schmeckt der Kaffee zu säurebetont und sind die Aromen unterentwickelt ist der Kaffee unterextrahiert. Hier eine Übersicht an Gründen woran ein zu saurer Kaffeegeschmack liegen kann:

  • Zu grob gemahlenes Kaffeepulver

  • Zu wenig Kaffeepulver

  • Zu kurze Durchlaufzeit - das kann auch an einem zu schwachen Tampen liegen

  • Zu niedrige Brühtemperatur



Bei zu bitterem Kaffee spricht man von Überextraktion. Wie es dazu kommen kann:

  • Zu fein gemahlenes Kaffeepulver

  • Zu viel Kaffeepulver

  • Zu lange Durchlaufzeit - evt. zu fest angedrücktes Kaffeepulver

  • Zu hohe Brühtemperatur


Natürlich liegt ein großer beeinflussender Faktor des Geschmackes an der Kaffeebohne selbst und seinem Röstgrad. Falls du einen neuen Kaffee suchst, kannst du perfekt mit der Boenka Box No.2 ein paar Espressobohnen ausprobieren.



Generell gilt natürlich, dass dir diese “Anleitung” einen kleinen Einblick in die Möglichkeiten der Zubereitung von Espresso zuhause geben. Jedoch gilt natürlich hier - ebenso wie bei der Zubereitung von Filterkaffee - dass jeder Kaffee sein eigenes Rezept benötigt. Am Ende kommt es immer noch auf deinen persönlichen Geschmack an, daher empfehle ich dir, einfach mal herum zu testen.



Zum Schluss ein Tipp, der auf jede Zubereitungsmethode zutrifft: Reinigen, Reinigen, Reinigen! Es ist wichtig, dass du deine Maschine und deine Geräte regelmäßig reinigst. Am besten verwendest du generell gefiltertes Wasser - zum einen für den Geschmack und zum anderen um Kalkablagerungen entgegenzuwirken. Auch Kaffeerückstände solltest du immer beseitigen um den Geschmack des nächsten Kaffees nicht zu beeinflussen.


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